Verabschiedung von Frau Sandhofe

Gunnar Emmerich • 29. Januar 2025

Nach 30 Jahren an der Liebfrauenschule Coesfeld wurde Frau Sandhofe am 29.01.2025 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Frau Stahl und Herr Zäpernick führten in Ihrer Funktion als Vertreter des Lehrerrats durch das Programm und begrüßten zunächst die anwesenden Gäste in der Aula.

Der erste Programmpunkt war die Rede des Schulleiters.
Herr Kotte ging in seiner Rede auf wichtige Stationen im Berufsleben von Frau Sandhofe ein, wie z.B. Ihren Start in den Beruf als Lehrerin an der Liebfrauenschule Geldern und ihren Wechsel an die Liebfrauenschule Coesfeld im Jahr 1995; aber auch auf charakteristische Eigenschaften, die ihm zugetragen worden sind.
Er betonte dabei Frau Sandhofes Rolle als Gesundheitsexpertin für die Schule, aber auch persönliche Eigenschaften wie z.B., dass sie gerne und viel lachen würde. Er würdigte ihr vielfältiges Engagement in den verschiedensten Gremien der Schule während ihrer Zeit an der Liebfrauenschule und hob dabei besonders ihre mehrfache Tätigkeit im Lehrerrat hervor.

Es folgte der Redebeitrag der Fachkonferenz Ernährung und Hauswirtschaft.

Stellvertretend für die Fachkonferenz sprach Herr Rütter. Er würdigte Frau Sandhofes Arbeit für die Fachkonferenz mit eindrucksvolle Worten ("Frau Sandhofe hätte die Hauswirtschaft "gerockt") und ging auch auf den Stellenwert der Fachkonferenz Ernährung und Hauswirtschaft der früher in Coesfeld als "Pudding-Akademie" bekannten Liebfrauenschule ein.
Herr Rütter, selber früher ein Schüler von Frau Sandhofe, ging auch auf Frau Sandhofes Faible für Chemie ein, das nicht immer den Geschmack der Schüler getroffen hätte. Trotzdem sei sie auch in Zukunft ein immer gerne gesehener Gast in der Schule und nicht nur in der Küche herzlich willkommen.

Es folgte die Rede der Fachkonferenz Gesundheitswissenschaften.

Die Rede hielt Frau Meis-Kunze stellvertretend für die Fachkonferenz. Als Abschiedsgeschenk bekam Frau Sandhofe eine Schultüte mit diversen Kleinigkeiten. Fau Sandhofe hätte sich immer "wacker geschlagen" und einen wertvollen Beitrag für die Fachkonferenz geleistet. Sie hätte die Vielzahl der unterschiedlichen Modelle, die in den letzten Jahren Teil des Lehrplans gewesen seien, stets mit einem hohen Maß an Engagement den Schüler:innen vermittelt.

Zur Auflockerung des Programms hatte sich das "Liebfrauen-Trio" zu einem Revival zusammengeschlossen. Herr Schier, Frau Schleuter und Herr Grund beeindruckten wie immer musikalisch auf hohem Niveau.

Es folgten ein paar Worte von Herrn Schier, stellvertretend für die Bildungsgangkonferenz AHE/AHG. Frau Sandhofe hatte sich explizit keine Rede gewünscht und war dementsprechend überrascht über diesen Beitrag. Deshalb sprach Herr Schier auch "nur" Worte des Dankes an Frau Sandhofe für ihre jahrelange Arbeit für die BiKo AHE/AHG und überrreichte zusammen mit Frau Rottenbücher und Frau Bur am Orde eine kleine Blume, die mit Sicherheit in der nächsten Zeit noch wachsen würde.

Die Fachkonferenz Biologie hatte ein "Dalli-Klick" erstellt, bei dem Frau Sandhofe erraten musste, was ihr zum Abschied geschenkt wurde. Die Moderation übernahm Frau Ademmer.

Zwischendurch gab es immer wieder etwas zum Lachen, zum Beispiel beim Beitrag von Herrn Kemper und Herrn Bunk in ihren Rollen als die "Hilfreichen Schwestern".

Frau Hojenski und Frau Reckers sprachen stellvertretend für die Bildungsgangkonferenz FOS/BFC und würdigten Frau Sandhofes jahrelang Arbeit als Klassenlehrerin in der FOS und der damaligen HBFS, ihr Wissen über die Grundlagen und Besonderheiten bei Praktika in diesen Bildungsgängen und auch ihr Engagement als stellvertretende Bildungsgangleitung. Neben diesen Tätigkeiten wird auch immer Frau Sandhofes Rolle als Genießerin und vor allem für Kaffee in Erinnerung bleiben....

Ein umgedichtetes Lied über Kaffee von der gesamten Biko folgte als Überraschung...

der ganzen Biko??? Nein, Chorleiterin Schleuter hatte es mit dem gesamten Kollegium einstudiert.

Es folgte eine Bilderreise in die Vergangenheit, moderiert von Herrn Knoke...

... und eine Tonreise mit Herrn Niehoff.

Abschließend hatte sich die Bildungsgangkonferenz Sozialpädagogik noch eine fiktive Reise in die Zukunft von Frau Sandhofe ausgedacht, die sie mit einem Blick in die Glaskugel erkannt hatten. Moderiert wurde dieser Beitrag von Frau Drüing.

Ein Geschenk mit selbstgestalteten Seiten mit guten Wünschen des gesamten Kollegiums, liebevoll zusammengestellt von Frau Müller-Laackman, war die letzte Überraschung für Frau Sandhofe.

Am Ende der Verabschiedung folgten noch persönliche Schlussworte von Frau Sandhofe. Sie blickte zurück auf ihre Zeit an der Schule, die sie sehr positiv schilderte, um dann die aktuellen Herausforderungen an Unterricht zu thematisieren.
Am Ende gedachte sie noch der in den letzten Jahren verstorbenen Kolleg:innen und Schwestern, die sicherlich gerne an der Verabschiedung von Frau Sandhofe teilgenommen hätten, um sie mit einem lachenden, aber auch weinenden Auge gebührend zu verabschieden.

von A. Brockhoff 11. Mai 2026
Kurz vor den Abschlussprüfungen machten sich die angehenden Fachabiturient:innen der Klassen BFC12 und FOS12 am Montag, 11.05.2026 auf den Weg nach Münster, um die Ausstellung "Körperwelten" in der Halle Münsterland zu besuchen. Dort erhielten die rund 40 Schüler:innen die besondere Gelegenheit, Inhalte aus dem Fach Gesundheitswissenschaften außerhalb des Unterrichts anschaulich zu erleben und zu vertiefen. Die aktuelle Ausstellung ermöglicht eindrucksvolle Einblicke in die Anatomie des menschlichen Körpers und zeigt anschaulich, wie Bewegung, Ernährung und Lebensstil unsere Gesundheit beeinflussen. Für die anstehenden Abschlussprüfungen wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles Gute! 
von Christian Laing 10. Mai 2026
Am Mittwoch, 29. April besuchten die angehenden Kinderpfleger*innen der Oberstufe mit Herrn Brockhoff (Klassenlehrer) und Herrn Laing (Musiklehrer) die Städtischen Bühnen in Münster. Auf dem Spielplan stand das Tanztheater "DIE SCHWÄNE", in einer Choreographie von Tanzdirektorin Lillian Stillwell. Dazu spielte das Sinfonieorchester Münster Im Vorfeld des Theaterbesuchs hatten sich die Schüler*innen mit barocker und romantischer Musik, sowie möglichen Umsetzungen mit Kindern im späteren Arbeitsfeld beschäftigt Es war ein beeindruckender und schöner gemeinsamer Abend, kurz vor den nun anstehenden Abschlussprüfungen
von J. Kahn 30. April 2026
Im Rahmen des Erasmus-Programms hatten mehrere Schülerinnen der BFC die Möglichkeit, vier spannende Wochen im europäischen Ausland zu verbringen und dort wertvolle berufliche sowie persönliche Erfahrungen zu sammeln. Leonie Brumann und Gesa Bollenberg absolvierten ihr Praktikum in einer Kindertagesstätte in Barcelos, Portugal. Beide waren sich einig, dass diese Zeit eine besondere Erfahrung war. Gesa erzählte: „Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gut gefallen, vor allem den Alltag mit ihnen zu gestalten.“ Besonders beeindruckend fand sie außerdem, alleine ins Ausland zu gehen und sich fernab der gewohnten Umgebung zurechtzufinden: „Es war eine tolle Erfahrung, einmal auf mich allein gestellt zu sein.“ Leonie hob die Unterschiede zum deutschen Kita-Alltag hervor: „Es gab verschiedene Altersgruppen und einige Unterschiede zu den Kindergärten in Deutschland. So haben die Kinder drei Stunden Mittagsschlaf gemacht und die Öffnungszeiten waren von sieben bis 19:30 Uhr. Außerdem haben die Kinder kleine Uniformen getragen.“ Die sprachliche Verständigung stellte anfangs eine Herausforderung dar, doch beide meisterten diese mit Engagement: „Die Kommunikation mit den Erziehern und den Kindern war am Anfang etwas schwer, aber wir haben versucht, in der kurzen Zeit auch etwas Portugiesisch zu lernen – zum Beispiel durch das Mitsingen portugiesischer Kinderlieder“, erzählt Leonie. Ihr Fazit: „Meine Erasmus-Zeit war eine echte Bereicherung und eine tolle Erfahrung. Es war schön, etwas Neues zu lernen.“ Neben dem Praktikum genossen die beiden auch die Umgebung: Ein Ausflug zum Strand von Apulia, entspannte Stunden im Dorf sowie Cafébesuche und das Kennenlernen der portugiesischen Küche. Rike Sprenger und Emily Lenfert zog es nach Malta, genauer gesagt in die Stadt Msida. Auch sie absolvierten ihr Praktikum in einem Kindergarten und sammelten dabei vielfältige Eindrücke. Für Rike war es vor allem die internationale Begegnung, die den Aufenthalt so besonders machte: „Es war eine tolle Zeit, in der ich viele neue Leute kennengelernt habe – auch viele andere Erasmus-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer.“ Gemeinsam mit Emily teilte sie sich eine Unterkunft mit vier Spanierinnen, was den interkulturellen Austausch zusätzlich bereicherte. Emily betonte dabei die Bedeutung der englischen Sprache: „Mit Englisch kommt man sehr weit.“ Neben dem Praktikum nutzten die Beiden ihre Zeit auch für gemeinsame Unternehmungen und touristische Ausflüge. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Insel Gozo. Die Erfahrungen der Schülerinnen zeigen eindrucksvoll, wie bereichernd ein Auslandsaufenthalt im Rahmen von Erasmus sein kann. Neben fachlichen Einblicken in die pädagogische Arbeit standen vor allem persönliche Entwicklung, Selbstständigkeit und interkultureller Austausch im Mittelpunkt. Auch im kommenden Schuljahr wird es wieder Möglichkeiten geben, am Erasmus-Programm teilzunehmen. Eine Informationsveranstaltung dazu findet im Oktober statt. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Anlage C und D. Zudem gibt es auch nach dem Abschluss die Möglichkeit für bis zu zwei Monate ins Ausland zu gehen.
von T. Maxa 28. April 2026
Zum 01.08.2026 startet an der Liebfrauenschule Coesfeld wieder ein Bildungsgang mit der Fachrichtung Heilpädagogik – eine gute Möglichkeit für alle, die ihre berufliche Zukunft im sozialen Bereich weiterentwickeln möchten. Der Bildungsgang richtet sich an engagierte Fachkräfte, die ihre Kompetenzen vertiefen und sich für verantwortungsvolle Aufgaben in der heilpädagogischen Arbeit qualifizieren wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist eine abgeschlossene Ausbildung, beispielsweise als Erzieher:in oder Heilerziehungspfleger:in, oder ein (Fach-)Hochschulabschluss (BA) im Bereich Pädagogik/Sozialwesen. Zusätzlich wird eine mindestens einjährige hauptberufliche Tätigkeit in einer sozial- oder heilpädagogischen Einrichtung vorausgesetzt – diese kann auch im Rahmen praxisintegrierter oder teilzeitlicher Modelle erworben worden sein. Die Ausbildung erstreckt sich über drei Schuljahre und umfasst insgesamt rund 1800 Stunden. Theorie und Praxis sind dabei eng miteinander verzahnt: Unterricht, Projekttage und Selbstlernphasen sorgen für eine abwechslungsreiche und praxisorientierte Qualifizierung. Der Unterricht findet überwiegend freitags statt, ergänzt durch einzelne Samstage im Abstand von etwa sechs Wochen – ideal für Berufstätige. Die didaktische Gestaltung setzt auf eine Mischung aus Plenumsveranstaltungen, Teamarbeit und selbstorganisiertem Lernen an verschiedenen Lernorten. Während der gesamten Ausbildung werden die Studierenden sowohl von erfahrenen Lehrkräften als auch von Praxisanleiter:innen individuell begleitet und unterstützt. Mit dem Abschluss eröffnen sich zahlreiche berufliche Möglichkeiten, unter anderem in Frühförderstellen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen, Werkstätten oder heilpädagogischen Praxen. Auch besondere Wohnformen und berufsbildende Einrichtungen zählen zu den möglichen Einsatzfeldern. Nutzen Sie die Chance auf einen beruflichen Neustart und gestalten Sie aktiv die Zukunft im sozialen Bereich mit! Wir freuen uns auf ihre Bewerbung!
von F. Rütter 28. April 2026
(von links): Schriftführer Christoph Knoke, 1. Vorsitzende Schwester Josefa Maria Bergmann, Kassenführung Uta Lichte, 2. Vorsitzender Frank Rütter, Kassenprüfer Henning Hüls und Wolfgang Senk.
von B. Schier 24. April 2026
Ordensschwestern aus Brasilien besuchten am Donnerstag, 23.04., die Liebfrauenschule. Bereits am ersten Tag nach ihrer Ankunft in Deutschland stand eine Führung durch unsere Schule auf dem Programm. Damit unterstrichen sie die besondere Bedeutung dieses Ortes, an dem ihre Mitschwestern des Ordens Schwestern Unserer Lieben Frau einst gewirkt und die Liebfrauenschule gegründet haben. (Danke auch an die AHE 12 für die spontane Vorführung einer Choreographie für die Gäste im Sportunterricht!)
von R. Meis-Kunze 22. April 2026
Am 21.04.2026 und 22.04.2026 haben unsere HEP-Studierenden im Rahmen einer regelmäßig stattfindenden Zufriedenheitsbefragung der Leistungsnehmenden den Benediktushof in Maria Veen kennengelernt. Der persönliche Austausch stand dabei im Mittelpunkt: Gespräche auf Augenhöhe, echtes Zuhören und das gemeinsame Reflektieren von Wünschen und Bedürfnissen. Solche Erfahrungen sind wichtig - denn sie verbinden theoretisches Wissen mit gelebter Praxis und stärken soziale Kompetenzen für unsere angehenden HEPs.
von Gunnar Emmerich 22. April 2026
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von S. Drüing 20. April 2026
Im Fach Religionspädagogik beschäftigen sich die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der SPBOa derzeit im Rahmen einer Lernsituation intensiv mit dem Thema Trauer bei Kindern und der Frage, wie Kinder und Jugendliche in schwierigen Verlustsituationen professionell begleitet werden können. Passend zu diesem wichtigen Unterrichtsthema besuchte die Klasse den Hospizfreundeskreis Dorsten. Dort erhielten die Studierenden wertvolle Einblicke in die Kinder- und Jugendtrauerbegleitung und setzten sich praxisnah mit Fragen auseinander wie: Wie trauern Kinder? Welche Unterstützung brauchen junge Menschen in Verlustsituationen? Und welche Rolle können pädagogische Fachkräfte dabei übernehmen? Herr Mareyen begleitete den Besuch mit fachlichen Impulsen sowie Erfahrungen aus der Praxis und eröffnete wichtige Perspektiven auf die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Trauersituationen. Deutlich wurde dabei, wie wichtig es ist, Kindern und Jugendlichen Räume für Fragen, Gefühle und individuelle Trauerwege zu ermöglichen. Für die angehenden Fachkräfte war der Besuch eine wertvolle Verbindung von Theorie und Praxis. Er hat gezeigt, wie bedeutsam es ist, sich mit sensiblen Themen wie Abschied, Verlust und Trauer professionell auseinanderzusetzen – um Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenssituationen kompetent begleiten zu können. Wenn Kinder und Jugendliche trauern – wie können wir sie begleiten? Mit dieser wichtigen Frage beschäftigt sich unsere SPBOa aktuell im Fach Religionspädagogik. Passend dazu besuchten unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher den Hospizfreundeskreis Dorsten. Dort erhielten sie eindrucksvolle Einblicke in die Kinder- und Jugendtrauerbegleitung und konnten Theorie mit Praxis verknüpfen. Besonders wertvoll war der Austausch mit Herrn Mareyen, der wichtige Impulse für die pädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Trauersituationen gab. Ein wichtiger Lernort – der gezeigt hat, wie bedeutsam ein sensibler und professioneller Umgang mit Trauer in pädagogischen Arbeitsfeldern ist. 💛 #SPBOa #Erzieherausbildung #Religionspädagogik #Trauerbegleitung #Kindertrauer #HospizfreundeskreisDorsten #Pädagogik #LernenAusDerPraxis #Sozialpädagogik #Berufskolleg
von J. Kahn 19. April 2026
Von links: Herr Muschner, Angelos Delija (Mitarbeiter von Bruder Jeremias) und Bruder Jeremias
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