Dankesschreiben von Pater Daniel an die Helfer*innen beim Gerlever Bücher+Flohmarkt 2023

Pater Daniel • 16. Oktober 2023

Kartonweise wurden Bücher, Trödel und Antiquitäten gesichtet. Viel Arbeit lag seit Mai 2023 vor Euch, den unermüdlich fleißigen, ehrenamtlichen HelferInnen. Im Vorfeld wurden 6 Container à 10 Kubikmeter Papiermüll ausgesondert. Die „Hardcore-Gruppe“ hat monatelang vorsortiert, damit es keinesfalls so aussah wie etwa bei der Auflösung einer Bookbarn in Bristol...:

Während der gesamten Vorbereitungswoche gab es ständig Regen, am Sonntag, 6. August 2023 , hatte der Himmel ein Einsehen und hielt von 9.30-16h dicht. Eine große Gruppe Schnäppchenjäger wartete bereits begierig hinter dem Absperrband und skandierte laut 10-9-8-…, bis Pater Daniel den Weg freigab und der Ansturm auf die Abteilungen losging. Es waren reichlich Menschen gekommen, die ganze Straße war seitlich vollgeparkt, wobei es auf dem Klosterparkplatz durchaus noch Plätze gegeben hätte. Der von Bruno Cramer eingerichtete Flohmarktsparkplatz auf der Wiese wurde gut genutzt und alle Autos kamen ohne fremde Hilfe wieder von dort fort. Nur am Montag mußte einer der Helfer mit dem Klostertraktor vom Feld gezogen werden. Überaus viele Besucher strömten auf den Klosterbauernhof und zeigten sich absolut begeistert vom wohl sortierten Angebot.

Berge vollgepackter Kisten stapelten sich in den verschiedenen Räumlichkeiten des Klosterbauernhofes. Allein um die 40.000 Schmöker waren hier zu finden. Das war ganz grob geschätzt. Wer es wollte, hätte gerne genau nachzählen können... Gespendet wurden Lexika und Bildbände, Briefmarken- und Sammelbildalben, Romane und Ratgeber, Kinderbücher und alte Schätze, Fachliteratur aus den Gebieten Geografie, Geschichte, Kunst, Garten, Musik, Medizin, Musik, Pädagogik, Politik, Psychologie, Soziologie, Sport, Technik, Theologie und Kochen – und, und, und. Aber auch DVDs, CDs, Schallplatten, Antiquitäten, Hausrat über Glas und Porzellan bis zu alten Bildern und Kunstwerken gab es. Darunter fand sich auch der ein oder andere Exot, wie etwa die Geschichte „ Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Cristoph Maria Rilke“ , ein Gedicht von Rainer Maria Rilke, das jemand handschriftlich in ein Buch geschrieben hat. In einem alten Gebetsbuch fand sich der von Hand geschriebene Eintrag „ Er muss wachsen, ich muss abnehmen“ . „ The little German Cookbook“ (Das kleine deutsche Kochbuch)“ mit Rezepten für eine Berliner Suppe oder Forelle nach Müllerin-Art, auf Englisch, fand seine Liebhaberin. Unter Hunderten von Schallplatten wurde u.a. eine seltene LP von Elvis entdeckt. Für die „ Seniorendisco“ der 1970er Jahre gab es allerdings keine Interessenten. Zwei ausgestopfte Bussarde wurden von einem jungen Paar für eine Jagdanwärterin erstanden. Ein kleines Mädchen hätte zu gerne den ausgestopften Hermelin gehabt, musste aber nach Anweisung der Mutter „ Das kommt mir auf keinen Fall ins Haus!“ weinend die Tenne verlassen. Einer Ordensfrau wurde ein Eichelhäher angeboten als Geschenk für „Zuhause“, was sie lächelnd quittierte „ Ich gebe Dir zehn Euro, wenn ich das Teil nicht mitnehmen muss.“ Tatsächlich fanden sich später zehn Euro im Schnabel des Vogels. Viele Menschen frequentierten die unterschiedlichen wohl sortierten Abteilungen. Es zahlte sich aus, dass Krimis, Taschenbücher und Romane sogar alphabetisch in Reih und Glied standen. In der Antiquitätenstube war reichlich los. Kreuze, Figuren, Bilder und Rahmen gingen rasch über den Tisch. Ein junges Paar kaufte eine riesige photographische Ansicht von Vlotho an der Weser vor dem Ersten Weltkrieg. Ob sie eine Beziehung zu dem Ort hätten? „ Nein, wir wollten nur den schönen antiken Rahmen und setzen einen Spiegel hinein.“

Bei einem solch wohl sortierten Angebot ließ sich leicht etwas finden! (©Michaela Kiepe pbm)

Die Verkaufstalente der Helfer*innen kamen voll zur Geltung, so auch im „Gerümpelzelt“, wo u.a. selbst die defekte „ Tante Paula“ , ein Elektroroller, von einem kundigen Elektriker gekauft wurde. Sogar das orange-rosa „ Therapiesofa“ aus dem Kuhstall, das im Helferteam schon für viel Spaß gesorgt hatte, fand neue Besitzer. In allen Bereichen leerten sich Tische und Kartons. Ein Ehepaar aus Dortmund schleppte 22 Romane ab. „ Mehr trage ich jetzt nicht!“ meinte der Mann. Was immer wieder als positives Echo kam: „ Wie gut die vielen Bücher sortiert wurden, richtig toll!“

Eine anrührende Begebenheit: Zwei Jungs stürmten um 9.30h nach dem Durchschneiden der rotweißen Grenze in die Kinderbuchabteilung und trugen viele, viele Bände zusammen. Nach der Frage der zuständigen Mitarbeiterin, ob ihre Mutter eventuell dabei und damit einverstanden wäre, wurde sie ausfindig gemacht. Sie war blind – und ihre Kinder suchten laufenden Meter günstige Bücher zum Vorlesen für die Mutter zu Hause… Dazu böte nur Gerleve die Gelegenheit.

Nach 16 Uhr packten in Windeseile, leider mit Regen, Antiquare und Trödler die Reste zusammen. Alle Sakralgegenstände gingen wieder an die Darfelder Familie Lürwer zur Weitergabe nach Afrika. Die Räumlichkeiten und Zelte waren bald restlos leer.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ca. 34.000 Euro. Davon mußten noch die Kosten für die Verpflegung der HelferInnen bezahlt werden. 1.000 Euro erhielten die Malteser Havixbeck für das Ausleihen ihrer Zelte.

Der Erlös ging zu gleichen Teilen an das Albanien-Projekt der Liebfrauenschule Coesfeld und an die Yennenga-Initiative für ihr Burkina-Faso Projekt .

Wir hatten nach der Dauerregenwoche unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter. Das war vor allem auch für die Halteraner Malteser und ihre Beköstigung der Besucher im Freien wichtig. Sie meldeten am Nachmittag „ Ausverkauft! Alles weg!“ und retteten gerade noch etwas Verpflegung für das Helferteam. Nach eiligem Räumen der Tenne des Klosterbauernhofes saßen fast vierzig ehrenamtliche Helfer*innen um den langen Tisch zum verdienten Imbiss, erschöpft, aber durchaus zufrieden. Dort wurde das Endergebnis des Tages begeistert begrüßt. In den Bücherlagern betätigten sich derweil die Abholer des sehr großen Restaufkommens, so dass kein Buch entsorgt werden musste. Sie verluden etliche Fuhren schwerer Bücherkisten. Auch von ihnen kamen noch Spenden für den Gerlever Bücher+Flohmarkt. Der Bauernhof wurde am Montag komplett aufgeräumt und das Mobiliar eingelagert. Die Zelte der Havixbecker Malteser wurden abgebaut, die verbliebenen zwei Container abgeholt. Es dauerte aber nicht lange und schon standen die ersten (unerwünschten) Kartons wieder auf dem Gelände – man habe sich im Datum vertan…

Ganz herzlichen Dank an alle freundlichen Helfer*innen, die am Verkaufstag selbst zur Verfügung standen, wie natürlich an die ganz Unermüdlichen, die wochenlang vorsortiert haben und die sich in der Vorbereitungswoche stark engagiert haben.


Alle, die aktiv teilgenommen haben, wünschten eine Fortsetzung der Bücher+Flohmarkt-Saga von Gerleve. Auch von Besucher*innen gab es bereits Anfragen: „ Können wir nächstes Jahr mitmachen?“ Als neuen Termin haben wir den letzten Sonntag in den NRW-Schulferien, 18. August 2024 , im Blick. Wenn Ihr also wieder an Bord sein wollt?...


Liebe Grüße aus Gerleve und Dankeschön für alles

von A. Brockhoff • 8. Oktober 2026
Für die BFC11b ging es bei ihrem Wandertag nach Münster ins NINFLY. Dort nahm die Klasse am Präventionskurs „Erwecke den Ninja in dir!“ teil, bei dem Bewegung, Gesundheit und gemeinsames Erleben miteinander verbunden wurden. Bei verschiedenen Team-Challenges und sportlichen Herausforderungen wurde gemeinsam geklettert, balanciert und gesprungen. Dabei ging es auch darum, den eigenen Körper und seine Fähigkeiten besser kennenzulernen, eigene Grenzen wahrzunehmen und sich an neue Herausforderungen heranzuwagen. Natürlich wurde dabei auch viel gelacht, sich gegenseitig angefeuert und unterstützt. Vor allem bot der Tag die Gelegenheit, auch außerhalb des Unterrichts gemeinsam Zeit zu verbringen und als Klasse weiter zusammenzuwachsen. Nach dem Programm im NINFLY ließ die Klasse bei schönem Herbstwetter den Tag noch gemeinsam in der Münsteraner Innenstadt ausklingen.
von G. Emmerich • 5. Oktober 2026
Am Montag, 05.10.2026 fand die Ehrung der besten Klassen und Läufer des Sponsorenlaufs 2026 durch Herrn Kotte als Vertretung der Schulleitung, sowie Frau Donner und Herrn Rütter als Vertreter der Fachschaft Sport statt.
von Y. Limbach • 1. Oktober 2026
Bei ihrer ersten Sitzung am 16. September 2026 hat die Schülervertretung die Weichen für das neue Schuljahr gestellt. John Mack (SzO) wurde zum Schülersprecher gewählt, Luke Garthmann (AHG 13) zu seinem Stellvertreter.  Außerdem wurden die Schülerinnen und Schüler bestimmt, die die SV in der Schulkonferenz vertreten. Auch konkrete Vorhaben standen auf der Tagesordnung: Die Schulentwicklungsziele sollen in die Klassen getragen und bei der nächsten Sitzung weiter ausgearbeitet werden. Der Arbeitskreis „Gesunde Schule“ kündigte Stehtische für alle Klassenräume an und lud dazu ein, Anliegen rund um Gesundheit anzusprechen. Für den Kinobesuch am Halbjahreszeugnistag im Februar wurden Filmvorschläge gesammelt. Außerdem soll die Aktion „Post für Dich“ wieder stattfinden, und die Weihnachtsgrüße werden künftig vielleicht digital gestaltet. Auch Interessierte für das Podcast-Studio und die Arbeitsgruppe Unterrichtsentwicklung wurden gefunden."
von S. Drüing • 29. September 2026
Raus aus dem Klassenraum und hinein in die Praxis: Angehende Erzieher:innen und Heilerziehungspfleger:innen verbrachten gemeinsam fünf intensive Tage im Lahntal. Begleitet wurden sie von Frau Kühn und Frau Drüing. Im Mittelpunkt der Woche stand die Erlebnispädagogik – und die wurde nicht nur theoretisch betrachtet, sondern ganz praktisch erfahren. Eine Wanderung durch die Natur- und Kulturlandschaft, eine Kanutour auf der Lahn, Bogenschießen und ein Stadtspiel in Diez sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Dabei waren Ausdauer, Kommunikation, Kreativität, gegenseitige Unterstützung und Kooperation gefragt. Besonders für die angehenden Erzieher:innen und Heilerziehungspfleger:innen im dritten Ausbildungsjahr eröffnete die Woche dabei eine wichtige Perspektive auf die bevorstehende Berufspraxis: Die verschiedenen Aktivitäten wurden nicht nur selbst erlebt, sondern immer wieder auch mit dem Blick einer zukünftigen pädagogischen Fachkraft betrachtet. Welche Angebote eignen sich für eine Gruppe? Was muss bei der Planung beachtet werden? Wie gelingt es, eine Gruppe anzuleiten und gleichzeitig die einzelnen Gruppenmitglieder im Blick zu behalten? So boten sich unterschiedliche Möglichkeiten, das Leiten einer Gruppe zu erproben, Verantwortung zu übernehmen, Gruppenprozesse wahrzunehmen und das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren. Auch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern konnte im Verlauf der Woche praktisch erfahren werden. Damit wurden Kompetenzen aufgegriffen, die für die spätere Arbeit in unterschiedlichen sozialpädagogischen Handlungsfeldern von großer Bedeutung sind. Auch das gemeinsame Leben gehörte zum Konzept: Die Gruppe organisierte ihre Selbstversorgung, übernahm gemeinsam Verantwortung für den Alltag und erlebte unmittelbar, welche Bedeutung Absprachen, Verlässlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme für das Zusammenleben haben. Zwischen körperlichen Herausforderungen, gemeinsamen Erlebnissen und ruhigeren Momenten blieb immer wieder Zeit, die eigenen Erfahrungen und die Prozesse innerhalb der Gruppe zu reflektieren. So wurde Erlebnispädagogik nicht nur zum Unterrichtsthema, sondern zu einer intensiven Erfahrung mit vielen Anknüpfungspunkten für die zukünftige pädagogische Arbeit. Eine Woche voller Gemeinschaft, Herausforderungen, neuer Erfahrungen und ganz viel pädagogischer Praxis!
von Gunnar Emmerich • 25. September 2026
Am Freitag, 25.09.2026 fand der traditionelle Sponsorenlauf der Liebfrauenschule statt. Dieser Tag diente erneut der Klassen- und Schulgemeinschaft und sollte darüber hinaus unser aktuelles Projekt in Fushe Arrez (Albanien) und teilweise unser ehemaliges Projekt in Tansania finanziell unterstützen. Der sonnige Tag sorgte allgemein für gute Laune und war der Grundstein für einen gelungener Tag! Neben dem Sammeln von Spendengelder stand auch dieses Mal die Gemeinschaft, der Spaß an der Bewegung und ein Austausch der Schulgemeinschaft im Vordergrund.
von B. Schier • 24. September 2026
Für ihre Teilnahme am Essay-Wettbewerb der Berkenkamp-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Schulministerium NRW sind Hannah Buchholz (AHG 12), Pia Feldmann (AHE 12) und Jule Bekker (AHG 13) mit einer Urkunde geehrt worden. Herzlichen Glückwunsch zu den gelungenen Arbeiten!
von J. Kahn • 23. September 2026
Was verbindet die Liebfrauenschule Coesfeld mit Tansania? Eine langjährige Partnerschaft, gemeinsames Engagement – und jetzt erneut eine ganz persönliche Begegnung. In den kommenden Wochen ist eine junge Frau aus Tansania zu Gast an unserer Schule. Faith Siprian lebt hauptsächlich in Arusha, aber zeitweise auch in Loiborsiret, einem Dorf ganz in der Nähe der Schule, die gemeinsam in einem großen Projekt seit 2010 jahrelang von der Liebfrauenschule und dem Verein “Dialog hilft Kindern in der Einen Welt e.V." unterstützt wurde. Sie arbeitet als Sekretärin für den Verein, der vor Ort mittlerweile auch Möglichkeiten zur beruflichen Bildung geschaffen hat. Das Projekt ist inzwischen ausgelaufen, doch die Verbindung ist geblieben. Die Schule für die Massai-Kinder ist mittlerweile fertig gestellt, sie wird jedoch weiterhin durch private Schulkind-Patenschaften und die Finanzierung von zwei Lehrerstellen durch unsere Schule unterstützt. Faith Siprian möchte Deutschland und die Menschen kennenlernen und dabei möglichst viele Erfahrungen sammeln. Drei Monate lang lebt sie hier in verschiedenen Gastfamilien. In den nächsten Wochen schnuppert sie in den Schulalltag der Liebfrauenschule hinein, besucht den Unterricht und möchte erleben, wie Schülerinnen und Schüler hier lernen und ihren Alltag verbringen. Langfristig kann sie sich gut vorstellen, ein Jahr lang in Deutschland zu arbeiten und die deutsche Sprache zu erlernen.
von J. Kahn • 20. September 2026
Die Liebfrauenschule Coesfeld stand am Samstag, 19.09.2026 ganz im Zeichen der Erinnerung: Zum 20-jährigen Jubiläum des Abiturs mit dem Schwerpunkt Erziehungswissenschaften (Anlage D) kamen zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler, angefangen mit dem ersten Abiturjahrgang 2006 bis zum aktuellen Abitujahrgang 2026, sowie ehemalige Lehrerinnen und Lehrer zusammen. Auch viele der aktuell unterrichtenden Lehrkräfte waren dabei und machten den Tag zu einem lebendigen Treffen über Generationen hinweg. Nach einem Grußwort von Schulleiter Sebastian Kotte und einer kurzen Eröffnungsrede von Bernd Schier (Abteilungsleiter Berufliches Gymnasium) nutzten die Gäste die Gelegenheit, im Park miteinander ins Gespräch zu kommen. Alte Freundschaften wurden aufgefrischt, ehemalige Klassenkameradinnen und Klassenkameraden wiedergetroffen und viele Geschichten aus vergangenen Schulzeiten ausgetauscht. Überall entstanden Gespräche – über gemeinsame Erlebnisse, besondere Lehrerpersönlichkeiten und Schulfahrten. Wer die Schule noch einmal aus einer anderen Perspektive erleben wollte, konnte außerdem an einer der angebotenen Schulführungen teilnehmen. Dabei gab es die Gelegenheit, vertraute Orte wiederzuentdecken und Veränderungen wahrzunehmen. Im Foyer gab es zudem eine digitale Fotopräsentation mit zahlreichen Bildern aus den vergangenen 20 Jahren und viele Ehemalige hatten ihre Abizeitungen dabei, in denen auch gerne geblättert wurde. Mit über 150 Gästen war das Jubiläum gut besucht und auch nach dem offiziellen Ende ging der Abend in einzelnen Gruppen noch weiter. Bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern entstand der Wunsch, regelmäßig Ehemaligentreffen zu organisieren.
von Ricarda Meis-Kunze • 17. September 2026
Mit einem besonderen Gottesdienst, der von Pater Thaddäus vom Kloster Gerleve geleitet wurde, ist unsere Schulgemeinschaft am Donnerstag, 17.09.2026 in der Jakobikirche in das neue Schuljahr gestartet. Unter dem Leitgedanken „Du bist mehr als du leisten kannst“ ging es um eine Frage, die gerade zu Beginn eines neuen Schuljahres viele beschäftigt: Wovon hängt eigentlich unser Wert ab? Noten, Leistungen, Freundschaften oder die Meinung anderer können unser Leben prägen – doch unsere Würde hängt von all dem nicht ab. Sie ist uns von Anfang an geschenkt. Jeder Mensch ist wertvoll, einfach weil er da ist. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine Königsfigur aus Holz des Bonner Künstlers und Diakons Ralf Knoblauch. Mit ihren Ecken und Kanten ist sie bewusst nicht perfekt. Ihre Krone steht dabei nicht für Macht, sondern für die Würde jedes einzelnen Menschen . Der Psalm 8 erinnerte uns daran: „Mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“ Der Gottesdienst wurde unter der Leitung von Christian Laing von der Lehrer:Innen-Band und einem Schüler:innen-Chor begleitet. Auch unsere neuen Würdetafeln , die im Gottesdienst verteilt wurden, sollen durch das Schuljahr begleiten. Sie erinnern daran, dass Menschenwürde nicht verdient werden muss und dass jeder Mensch von Gott angenommen und wertvoll ist.
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