Berührende Einblicke in das Leben mit dem Angelman-Syndrom


Im Rahmen eines besonderen Vortrags erhielten die Studierenden unserer Fachschule für Heilerziehungspflege am 24.06.2026 eindrucksvolle Einblicke in das Leben der sechsjährigen Hanna, die mit dem Angelman-Syndrom (genetische Entwicklungsstörung) lebt und nach den Sommerferien eine Förderschule besuchen wird. Unser ehemaliger Kollege Josef Möllers berichtete persönlich und mit großer Offenheit von seiner Enkelin und ihrem bisherigen Lebensweg.
Anhand vieler anschaulicher Fotos schilderte er Hannas motorische, kognitive und sozio-emotionale Entwicklung. Dabei wurde deutlich, welche individuellen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten mit dem Angelman-Syndrom verbunden sind und wie bedeutsam eine personenzentrierte Begleitung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist.
Für die angehenden Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger bot der Vortrag wertvolle Einblicke in die Lebenswelt eines Kindes mit komplexem Unterstützungsbedarf. Neben fachlichen Erkenntnissen wurden insbesondere Empathie, Perspektivwechsel und die Bedeutung einer ressourcenorientierten Begleitung greifbar.
Mit seiner authentischen und bewegenden Art berührte Josef Möllers die Zuhörenden nachhaltig. Wir bedanken uns herzlich für seinen offenen Bericht und die wertvollen persönlichen Einblicke, die die Ausbildung unserer Studierenden auf besondere Weise bereichert haben.










