Impressionen vom Gerlever Bücher+Flohmarkt am 18. August 2024

Pater Daniel • 23. August 2024

Wegen der Verzögerung der Baumaßnahmen in Jugendhaus, Zentralküche und Gaststätte waren riesige, tonnenschwere Fensterelemente im Eingangsbereich des Kuhstalls deponiert. Das erschwerte die Aufbauarbeiten sehr. Br. Franz-Josef hatte hingegen eigens mehrere Holzschuppen geleert, wo Möbel und Taschenbücher arrangiert werden konnten. Seit April begutachteten unermüdliche Sortierer jeden Mittwoch die Einlieferungen, mußten die Hälfte der „Spenden“ als unbrauchbar entsorgen und die andere Hälfte in die entsprechenden Kartons deponieren. Das Übel ist unausrottbar, daß neben Schätzen auch so viel Müll abgegeben wird… Die Container füllten sich mit 72 Kubikmetern Altpapier und 52 Kubikmetern Restmüll. Wir haben dennoch unverdrossen die Sortierarbeit bewältigt.

Eine große Gruppe Schnäppchenjäger wartete bereits seit 8.45 Uhr begierig hinter dem Absperrband und skandierte laut 10-9-8-…, bis Pater Daniel um 9.30 Uhr am Sandsteinbogen vor dem Klosterbauernhof endlich das Flatterband durchschnitt und der Ansturm auf die Abteilungen losging. Es waren reichlich Menschen gekommen, die ganze Straße war seitlich vollgeparkt wie auch der Klosterparkplatz. Der von Bruno eingerichtete Flohmarktsparkplatz auf der Wiese wurde gut genutzt und alle Autos kamen ohne fremde Hilfe wieder von dort fort. Helfer hingegen mußten später mit dem Traktor aus ihrer Parkwiese befreit werden. Viele Menschen frequentierten die unterschiedlichen wohlsortierten Abteilungen. Der Run ging auf die Kinderbuchabteilung und die Schatzkammer. Es zahlte sich aus, daß Krimis, Taschenbücher und Romane sogar alphabetisch in Reih und Glied standen. Neben den altbewährten HelferInnen haben viele SchülerInnen der Liebfrauenschule Coesfeld tatkräftig mit angepackt, so daß es zu dem wohlsortierten Aufbau und dem entsprechenden Ergebnis kommen konnte. Auch die kleinste Helferin Mara half begeistert in der Kinderbuchabteilung und transportierte Antikbücher auf die Tenne.

In der Antiquitätenstube war reichlich los. Kreuze, Figuren, Bilder und Rahmen gingen rasch über den Tisch. Auch eine Armee farbenprächtiger handgegossener und -bemalter Bleisoldaten dezimierte sich und fand Interessenten.

Die Verkaufstalente der HelferInnen kamen voll zur Geltung, so etwa bei den Postkarten, die die 13jährige Klara gewinnträchtig an die Sammler brachte. Im „Gerümpelzelt“ fand selbst für unanbringbar Gehaltenes neue Besitzer. Im Porzellan- und Glaszelt leerten sich die Tische. Häufig wiederholt wurde das positive Echo: „Wie gut die vielen Bücher sortiert wurden, richtig toll!“ Auf der Tenne fanden sich Westfalica, Plattdeutsches, Fremdsprachen und vieles andere, am Ende für 10€ pro Karton. Dennoch blieben Lexika Stehware, die niemand mehr kauft.

Nach 16 Uhr packten in Windeseile Antiquare die Reste ein. Alle Sakralgegenstände gingen zur Darfelder Familie Lürwer, die sie nach Afrika weitergibt. Die Räumlichkeiten und Zelte waren bald restlos leer. Am Montagmorgen machten sich ein Dutzend Helfer an den mühsamen Abbau des Mobiliars, am Abend packten sechs Malteser aus Havixbeck die sechs Zelte wieder ein. Dann sah der Klosterbauernhof wieder so aus, als wäre dort nie etwas gewesen.

Die Halteraner Malteser beköstigten die Besucher und mußten am Nachmittag melden „Ausverkauft! Alles weg!“ Sie hatten nichts mehr für die Verpflegung des Helferteams. So sprang die Klosterküche mit exzellenter Gulaschsuppe und weiteren Köstlichkeiten ein. Von dort kam die ganze Woche hindurch das Essen für die HelferInnen auf die Tenne, da die Speisesäle wegen der Umbauarbeiten nicht genutzt werden konnten. Am Sonntagabend saßen dort über 40 HelferInnen beim gemeinsamen Essen und begrüßten das Endergebnis des Tages. Alle wünschten eine Fortsetzung der Bücher+Flohmarkt-Saga von Gerleve. Als neuen Termin haben wir den letzten Sonntag in den NRW-Schulferien, 24. August 2025, im Blick.

Die Liebfrauenschule Coesfeld hilft beim Aufbau einer Ambulanten Pflege in Fushe Arrez, einem Missionsstandort in einer der ärmsten Regionen im Norden Albanien s. Die Yennenga-Initiative unterstützt die Mädchenausbildung in Burkina Faso (Westafrika). Insbesondere wird die Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen in technischen Berufen gefördert.

HERZLICHEN DANK AN ALLE FREUNDLICHEN HELFERINNEN UND HELFER FÜR DEN TOLLEN EINSATZ!! P. Daniel

Foto: Gabriele Cramer

von J. Kahn 18. Februar 2026
Unter dem Leitgedanken „Hier fängt eure Zukunft an“ fand am 18.02.2026 (Aschermittwoch) ab 10 Uhr in der Aula der Impuls zum Aschermittwoch statt. Viele Schüler:innen, Studierende und Lehrer:innen nahmen die Einladung an, gemeinsam in die Fastenzeit zu starten. Im Mittelpunkt des Impulses stand die Frage, wie und wo Zukunft beginnt: im achtsamen Umgang miteinander, in kleinen guten Entscheidungen des Alltags und im Mut, neue Wege zu gehen. Ein besonderer Moment war die Austeilung des Aschekreuzes. Es erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen, aber auch an die Chance zur Umkehr und zu einem bewussten Neuanfang. Viele Schüler:innen und Studierende nahmen dieses Zeichen persönlich entgegen. Vorbereitet und gestaltet wurde der Impuls vom engagierten Seelsorgeteam unserer Schule. Für die Musik sorgten Bernd Schier und Lydia Schleuter.
von G. Emmerich 12. Februar 2026
Auch in diesem Jahr forderte die Marienburg die Liebfrauenschule mit der traditionellen "Marienburgwette" heraus. Dieses Mal sollte ein Schlaflied mit verschiedenen Begiffen getextet werden. Die offizielle Wette können Sie im Bild über diesem Text sehen.
von H. Hüls 12. Februar 2026
Bei Fragen bitte eine Mail an: sozialpaedagogik@lbc.one
von H. Hüls 12. Februar 2026
Welche Möglichkeiten gibt es, in Erziehungsberufen zu arbeiten und welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um den Beruf zu erlernen? Der Kompass b ietet mit wenigen Klicks die Möglichkeit, dies zu überprüfen. Wir als Liebfrauenschule freuen uns auf Ihre Bewerbung! Haben Sie Fragen zur Erzieher-Ausbildung an der Liebfrauenschule? Schreiben Sie uns gerne: sozialpaedagogik@lbc.one
von R. Meis-Kunze 10. Februar 2026
Liebe Schulgemeinde, Aschermittwoch ist im Christentum der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern. Die Fastenzeit steht unter anderem für einen Neu-Start und f ür Besinnung. Wir laden zu einem kurzen Impuls in die Aula ein: Mit Gedanken, Musik und Innehalten- freiwillig, offen für alle. Vielleicht ist es eine gute Gelegenheit, sich selbst etwas Zeit zu schenken und bewusst in diese besondere Zeit zu starten. Am Ende wird, wenn gewünscht, auch das Aschekreuz ausgeteilt. Wir freuen uns! Das Schulseelsorge-Team Isabel Markmann & Ricarda Meis
von I. Markmann 9. Februar 2026
Liebe Schulgemeinschaft, wir freuen uns sehr darüber, Ihnen heute eine neue, außergewöhnliche Schulfahrt anbieten zu können und Teil einer besonderen Erfahrung zu werden: unserer Taizé-Fahrt gemeinsam mit dem Pius-Gymnasium . Taizé ist ein völlig anderer Ort der Begegnung und der internationalen Gemeinschaft. Menschen aus ganz Europa und der Welt kommen dort zusammen, um innezuhalten, gemeinsam zu singen, zu beten, nachzudenken und sich auszutauschen. In der einfachen, offenen Atmosphäre entsteht Raum für Fragen des Lebens, für neue Impulse und für echte Gemeinschaft – ganz unabhängig von Herkunft oder persönlicher Glaubensprägung. Die Fahrt bietet die Möglichkeit, dem Schulalltag für einige Tage zu entfliehen, neue Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen, Gemeinschaft bewusst zu erleben, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Eingeladen sind alle, die neugierig sind und Lust haben, sich auf diese besondere Erfahrung einzulassen. Vorkenntnisse sind nicht nötig – Offenheit genügt. Informationen zu Termin, Kosten und Anmeldung finden Sie im Flyer. Ich werde in dieser Woche durch einige Klassen gehen und für Fragen zur Verfügung stehen. Wir freuen uns sehr über alle, die nach Taizé aufbrechen möchten!
von J. Kahn 7. Februar 2026
Die Liebfrauenschule Coesfeld öffnete am 06.02.2026 von 14-17 Uhr ihre Türen und lud interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Gäste zu einem informativen und lebendigen Tag der offenen Tür ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Aula, aber auch in anderen Räumen gab es Informationen zu allen Themen, die das Berufskolleg betreffen. Lehrkräfte und Lernende präsentierten dort anschaulich die schulischen Angebote – von den einzelnen Bildungsgängen über besondere Schwerpunkte bis hin zu den möglichen Abschlüssen. In persönlichen Gesprächen konnten Besucherinnen und Besucher Fragen stellen, Einblicke in den Schulalltag gewinnen und sich umfassend über Perspektiven an der Liebfrauenschule informieren. Zudem stellten sich auch einige große Träger und Einrichtungen aus dem Bereich der Heilerziehungspflege vor. Das Schulleitungsteam übernahm die Führungen durch die Schule, zeigte unter anderem das Gebäude, Fachräume und die beliebten Schüleraufenthalts- und Arbeitsräume. Besonders frequentiert war auch der Beratungsraum, in dem Interessierte Fragen zur Bewerbung stellen und ihre Unterlagen prüfen lassen konnten. Jochen Borgert (Abteilungsleiter Verwaltung) und die Mitarbeiterinnen des Sekretariats nahmen sich für alle Interessierten Zeit. Wer zwischendurch eine kleine Stärkung brauchte, war ebenfalls gut versorgt. Die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten der AHE 13 kümmerten sich um das leibliche Wohl der Gäste. Für Lehrerin Stefanie Kiepe, zuständig für die Laufbahnberatung, war der Tag der offenen Tür ein voller Erfolg: „Es war richtig viel los und eine tolle Atmosphäre. Wir sind begeistert, dass das Format so gut angenommen wird.“
von R. Meis-Kunze 4. Februar 2026
Am Montag, 02.02.2026vmachte sich der BP-Kurs der HEP von Frau Meis Kunze auf den Weg in die „Mutmachwerkstatt“ nach Heek. Dort berichtete Gisa Sendfeld von ihrer Arbeit als Trauerbegleiterin und ihrem Herzensprojekt der „Mutmachwerkstatt“, in der trauernde Menschen Raum finden, ihrer Trauer zu begegnen. Der Fokus lag insbesondere auf sterbende und/oder trauernde Kinder, die Gisa Sandfeld in ihrer „Mutmachwerkstatt“ auch betreut. Insgesamt ein sehr eindrücklicher Tag mit vielen neuen Erfahrungen.
von G. Emmerich 1. Februar 2026
Am Freitag, 30.01.2026 wurde Herr Bunk feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Der ausgebildete Diplom-Pädagoge und Kinder- und Jugendtherapeut war seit 1994 an der Liebfrauenschule tätig.
von Sophie Reska 23. Januar 2026
Im letzten Sommer besuchten, an zwei verschiedenen Terminen, die ehemaligen Unterstufen-Klassen (jetzt Mittelstufen) des Ausbildungsganges der Heilerziehungspflege (HEP PiA) den Verein Nebelhorn e.V. Doch was ist Nebelhorn eigentlich? Hier eine kurze Erklärung: Seit nunmehr 30 Jahren kommen im Atelier der Gruppe Nebelhorn in Schermbeck am Niederrhein nahezu täglich Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um gemeinsam künstlerisch tätig zu sein. Dabei ist ein offener, kreativer Raum entstanden, in dem jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen und ihr Ausdruck verleihen kann. Die eingesetzten künstlerischen Ausdrucksformen sind vielfältig und reichen von Zeichnungen, Malerei und Collagen über Skulpturen, Assemblagen und Fotografien bis hin zu Filmprojekten und szenischen Darstellungen. Die HEP-Klassen hatten mit dem Leiter des Vereins den Morgen verbracht, indem sie über die Geschichte von Nebelhorn gesprochen haben, sowie über die zukünftigen Pläne. Anschließend durften die Studierenden selber ran und wurden beim Malen von Menschen mit Beeinträchtigungen tatkräftig unterstützt. Sie durften zumal alle ein Gefühl aufschreiben. Aus diesen wurden sechs Gefühle blind ausgesucht, die auf einer großen Leinwand aus Papier aufgeschrieben wurden, kreuz und quer sowie übereinander. Anschließend wurden Menschen darauf gemalt. Der Hintergrund wurde auch ausgemalt, sowie viele Augen. Am Ende entstanden diese wunderschönen Bilder, welche nun nach etwas längerer Vorbereitungszeit in der Schule ausgestellt werden. Die Schüler waren von der Atmosphäre wie von dem Verein und dessen Arbeit sehr begeistert, und empfehlen es jedem diesen Ort einmal zu besuchen. (Fotos: Dieter Niehoff und Petra Gövert)
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