Abschlussfeier der BFC

Gunnar Emmerich • 29. Juni 2025

Am Samstag, 28.06.2025 wurden die Absolvent:innen der BFC feierlich in der Aula der Liebfrauenschule verabschiedet.


Helena Baumgarten aus der BFC 12b und Noah Bröring aus der BFC 12a führten als Moderator:innen durch das Programm.

Zu Beginn richtete der Schulleiter Herr Kotte das Wort an die Absolventinnen und Absolventen und gratulierte ihnen herzlich zum bestandenen Fachabitur. In seiner Rede griff er ein Zitat aus dem Song „Sieh dich im Spiegel an“ der Fantastischen Vier auf: Es gehe nun darum, einen Weg zu finden, der zu einem passt – mit der richtigen Haltung und einer klaren Einstellung.

Wiktoria Dabrowska und Luisa Bienbeck als Vertreterinnen der BFC 12a ließen in ihrer Rede die letzten zwei Jahre Revue passieren. Gestartet mit 18 Schüler:innen in der BFC 11a haben am Ende der 13 Absolvent:innen ihr Fachabitur bestanden. Ihr besonderer Dank galt dabei den Lehrer:innen, die die Klasse unterrichten hatten, und ohne deren Unterstützung sie an diesem Tag nicht vor der Übergabe ihrer Fachabiturzeugnisse stehen würden. Besonders dankten sie ihrem Klassenlehrer Herrn Emmerich, der stets ein offenes Ohr für ihre schulischen und privaten Probleme hatte.
Nach der Rede folgte ein kurzes Video mit Highlights der letzten zwei Jahre von TrO über die Klassenfahrt nach Amsterdam, aber auch witzige Situationen aus dem Schulalltag wurden präsentiert.

Chiara Blaschke und Kim Ehret als Vertreterinnen der BFC 12b betonten in ihrer Rede, dass die Lehrer:innen ihrer Klasse es nicht immer leicht mit ihnen gehabt hätten. In der BFC 11 wären sie sehr still gewesen und der Unterricht wäre deshalb immer eine Herausforderung gewesen. Im Laufe der Zeit hätte sich dies aber gebessert, es sei denn, es wurde nach nicht gemachten Hausaufgaben gefragt. Ihr Dank galt Frau grosse Austing, die die Klasse als Klassenlehrerin in der BFC 11b betreut hätte, aber auch ihrem aktuellem Klassenlehrer, Herrn Zäpernick. Im Anschluss an die Rede folgte ein kurzes Video mit witzigen Situationen der letzten zwei Jahre.

Herr Emmerich ging in seiner Rede auf die Zahl "13" ein, da 13 Absolvent:innen das Fachabitur bestanden haben. Die "13" gilt in unserer Kultur als Unglückszahl, aber in anderen Kulturen als Zeichen für Kreativtät, Back-up in besonderen Situationen und als Zahl für den Übergang zum Erwachsenwerden.
Herr Emmerich betonte den guten Zusammenhalt seiner Klasse, "auf die er sich immer verlassen konnte, wenn es darauf ankam". Das intensive Verhältnis, dass er zu den Schüler:innen in den letzten zwei Jahren entwickelte hatte, war ein weiterer Punkt in seiner Rede. Bedingt durch die vielen Gespräche, die während der Schulzeit an der Liebfrauenschule stattgefunden hatten, war ihm ein umfassendes Bild von seiner Klasse möglich und deshalb konnte stets Hilfestellung bei vielfältigen Problemen bieten.

Herr Zäpernick ging in seiner Rede auch auf seine Funktion als Mathelehrer ein und die Herausforderungen, die dieses Fach für manche Schüler:innen bot. Er betonte das gute Verhältnis zu seiner Klasse und die verschiedene Situationen im Schulalltag, aber auch auf der Klassenfahrt nach Amsterdam, die ihm positiv im Gedächnis geblieben sind.

Im Anschluss an die Rede von Herrn Zäpernick folgte der Höhepunkt der Abschlussfeier... die Zeugnisübergabe.

Klassenfoto der BFC 12a

Klassenfoto der BFC 12b

Nach der Zeugnisübergabe folgte eine Einladung zum Sektempfang im Park, bei dem es die Möglichkeit gab, sich persönlich von den Schüler:innen zu verabschieden.

von Bernd Schier 19. Juli 2026
Mit diesem Schuljahr haben die Studierenden Celin Sollert, Bea Knobloch und Mareike Koch (v. l.) ihr Praxissemester an der Liebfrauenschule ertragreich beendet. Wir wünschen ihnen alles Gute für ihre weitere Ausbildung!
von Gunnar Emmerich 17. Juli 2026
Der religiöse Impuls zum Schuljahresende am Freitag, 17.07.2027 war von Frau Drüing zusammen mit der SPS Ub vorbereitet worden. Der Impuls stand unter dem Motto „Wir sind zusammen GROß“. Zeugnisse werden im Rückblick auf die Schulzeit nicht so eine große Rolle spielen wie die Menschen, die wir in unserer Schulzeit kennengelernt haben. Menschen, die uns Gott geschickt hat, um uns zu unterstützen, wenn es mal nicht so gut läuft... denn nur zusammen sind wir groß!
von Jennifer Kahn 16. Juli 2026
Studierende und Lehrende der Fachschule für Sozialpädagogik unterstützten in den vergangenen Wochen das Forschungsprojekt „SoWeKi“. Das Projekt untersucht, wie Vorstellungen und Wissen über Kindheit in der Ausbildung angehender Erzieherinnen und Erzieher an Fachschulen vermittelt und im Unterricht thematisiert werden. Dabei erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim, der Universität Osnabrück und der Hochschule Emden/Leer, wie bildungspolitische Vorgaben in der pädagogischen Praxis umgesetzt werden. Hierzu werden Unterrichtssituationen beobachtet sowie Interviews mit Lehrkräften und Gruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Ziel ist es, Erkenntnisse für Wissenschaft, Bildungspolitik und die pädagogische Praxis zu gewinnen und so zur Weiterentwicklung der Sozial- und Bildungsinfrastruktur von Kindern beizutragen. Als Dank für die Unterstützung überreichte Ellen Bogorinsky von der Universität Osnabrück den Studierenden der Klassen SPSO und SPBU einen Moderationskoffer.
von Gunnar Emmerich 16. Juli 2026
Einmal im Jahr geht es für die gesamte Schulgemeinschaft gemeinsam auf „religiöse Spurensuche“. Der diesjährige Termin lag am 16.07.2026, dem vorletzten Schultag vor den Sommerferien. Das Besondere an der religiösen Spurensuche: Sie holt religiöse Themen aus dem Klassenzimmer heraus und führt sie dorthin, wo Glaube im Alltag spürbar wird. Ziel ist es, religiöse und ethische Fragestellungen lebensnah zu erleben. Dieses Jahr wurde die "religiöse Spurensuche" im Klassenverband durchgeführt. Im Folgenden einige Bilder der "religiösen Spurensuche"...
von Jennifer Kahn 15. Juli 2026
"Noch einmal Kind sein..." - das konnten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher am Mittwoch, 15.07.2026 im Freizeitpark Ketteler Hof in Haltern. Die Studierenden der beiden Vertiefungskurse Elementarpädagogik hatten viel Spaß beim Klettern im Niedrigseilgarten, auf der Teppichrutsche oder auf den Wasserbahnen. Zwischendurch nutzten die Studierenden die Zeit für ein Picknick oder Eis.
von Jennifer Kahn und Gunnar Emmerich 13. Juli 2026
Vier langjährige Kolleginnen und Kollegen der Liebfrauenschule Coesfeld wurden am Freitag, 10.07.2026 feierlich in der Aula in den Ruhestand verabschiedet: Beatrix Müller-Laackman, Uta Lichte, Dieter Niehoff und Paul Weiland. 
von Gunnar Emmerich 10. Juli 2026
Eine Gruppe von Schüler:innen und Studierenden, begleitet von Frau Telges und Herrn Hinken, machte sich vom 05.07 - 12.07.2026 auf den Weg nach Taizé. Die Fahrt fand in Kooperation mit einer Schüler:innen-Gruppe vom Piusgymnasium in Coesfeld statt. Die Gruppe erlebte eine einzigartige Mischung aus internationalem Austausch und einfachem Gemeinschaftsleben. Hier der Bericht der Gruppe: "Am Sonntag, den 5. Juli, machten sich insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler des Pius-Gymnasiums und der Liebfrauenschule gemeinsam mit vier Lehrkräften auf den Weg nach Taizé in Frankreich. Eine Woche lang wurde der Alltag dort von gemeinsamen Gebeten, Gesängen, Gesprächen über religiöse und persönliche Fragen, Gemeinschaftsdiensten und zahlreichen Begegnungen mit Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern geprägt. Bereits bei der Ankunft erhielten alle Teilnehmenden eine Aufgabe, mit der sie während der Woche zum gemeinschaftlichen Leben in Taizé beitrugen. Die 15–17-jährigen Jugendlichen halfen bei der Essensausgabe und die 18–35-jährigen übernahmen die Betreuung von jüngeren Kindern. Neben den festen Programmpunkten blieb jedoch auch viel Zeit, um gemeinsam Karten zu spielen, zu singen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Freundschaften zu schließen. Besonders prägend war für viele Schülerinnen und Schüler der internationale Austausch. Eine Schülerin berichtete: „Man hat viele unglaublich nette Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt. Dabei entstanden lange und intensive Gespräche, die sehr prägend waren und einen persönlich sowie menschlich weitergebracht haben.“ Auch die Offenheit und Freundlichkeit vor Ort hinterließen einen bleibenden Eindruck: „Ich fand den Austausch mit den vielen unterschiedlichen Menschen toll und besonders, wie freundlich jeder zu jedem war.“ Das einfache Leben in Taizé war zunächst für einige ungewohnt. Geschlafen wurde in einfachen Mehrbettzimmern, die Mahlzeiten waren schlicht und während der Gebete saß man gemeinsam auf dem Boden der Versöhnungskirche. Gerade diese Erfahrungen führten jedoch dazu, dass viele Jugendliche ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive betrachteten: „Durch das einfache Leben vor Ort lernt man viele Dinge des Alltags wieder mehr zu schätzen. Gleichzeitig wurde einem bewusst, wie privilegiert man eigentlich ist und wie selbstverständlich vieles im eigenen Leben erscheint.“ Ein Schüler fasste seine Eindrücke folgendermaßen zusammen: „Der Kontakt zu so unglaublich vielen Menschen aus anderen Ländern und Kulturen hat nicht nur den eigenen Horizont erweitert, sondern auch für neue Eindrücke gesorgt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte.“ Trotz des ungewohnten Alltags und mancher Herausforderungen erlebten die Jugendlichen die Woche vor allem als wertvolle Zeit der Gemeinschaft. Sie verbrachten nicht nur ihre Freizeit, sondern auch die Arbeitszeiten miteinander, unterstützten sich gegenseitig und wuchsen als Gruppe zusammen. Ein besonderer Moment war für viele das letzte Abendgebet: „Am meisten wird mir der letzte Abendgottesdienst in Erinnerung bleiben. Jede Person hatte eine Kerze und das warme Licht erleuchtete schließlich die ganze Kirche.“ So kehrten wir am 12. Juli mit vielen neuen Eindrücken, Bekanntschaften und Erinnerungen zurück. Eine Schülerin brachte die Erfahrungen der Woche besonders treffend auf den Punkt: „Ich fahre mit sehr viel Dankbarkeit, Demut und einem Herzen voller Liebe und Glück zurück.“ Die Woche in Taizé zeigte, dass ein einfaches Leben, gemeinsame Verantwortung, intensive Gespräche und Begegnungen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg eine Gemeinschaft entstehen lassen können, die noch lange über die Reise hinauswirkt." André Hinken & Anna-Lena Telges
von Marco Muschner 10. Juli 2026
Herzlichen Glückwunsch, Paul Peters! Paul Peters hat im März die Prüfung zum Rettungshelfer NRW abgelegt und hat nun auch am 1. Juli das notwendige 80stündige Rettungswachenpraktikum auf der Rettungswache in Dülmen absolviert. Damit ist die Ausbildung zum Rettungshelfer NRW abgeschlossen. Am 09.07.2026 konnte Marco Muschner (stellvertretender Schulleiter und Ausbilder im Rettungsdienst) Paul Peters die Examensurkunde überreichen.
von Christine Hojenski 8. Juli 2026
Mit einem gemeinsamen Besuch der Synagoge in Enschede, der „mooiste synagoge van Nederland“, verabschiedet die Fachschaft Religion Uta Lichte und Paul Weiland. In einer ausführlichen Führung sahen die Teilnehmenden des gemeinsamen Ausflugs nicht nur die Gottesdiensträume, sondern u.a. auch den Unterrichtsraum, den Festsaal, den Eingang zur Mikwe und das Café und erfuhren auch, welche Rolle die Gemeinde und insbesondere ihr damaliger Vorsteher für die Möglichkeit des Untertauchens der Enscheder Gemeindemitglieder nach 1933 gespielt hat. In einem Lokal auf dem Enscheder Marktplatz stärkten sich alle beim gemeinsamen Mittagessen, danach ging es weiter nach Ahaus. Dort klang die gemeinsame Zeit bei Gesprächen und einem gemeinsamen Kaffeetrinken aus. Bereits zum fünften Mal hat die Fachschaft die ausscheidenden Mitglieder mit einem gemeinsamen Ausflug verabschiedet, dabei waren, wie sonst auch, ebenso ehemalige Mitglieder der Fachschaft Religion.
von J. Kahn 8. Juli 2026
Einblicke in die Berufswelt und die Welt des Studiums erlebten die Klassen BFC 11, FOS 11 und AHE 12 beim diesjährigen Zukunftstag in der Liebfrauenschule. Auch in diesem Jahr wartete auf die Schülerinnen und Schüler ein tolles Programm, bei dem sie Berufe, Ausbildungswege und Studienmöglichkeiten kennenlernen konnten. Zahlreiche Referentinnen und Referentinnen – darunter viele ehemalige Schülerinnen und Schüler unserer Schule - stellten ihre Berufsfelder vor, berichteten von Wegen in die Ausbildung und von Praxiserfahrungen. So gab es zum Beispiel Informationen zum Studium der Psychologie, der Sozialpädagogik, der Sozialen Arbeit und Hebammenwissenschaften. Auch die Berufsbereiche Polizei, Krankenpflege Physiotherapie und Lehramt waren vertreten. Die Uni Münster stellte Informationen zur Studienwahl bereit und auch die KATHO Münster informierte über ihr Angebot. Mit der Saxion University of Applied Sience Enschede waren auch Gäste aus dem Nachbarland vor Ort. Und natürlich durfte auch das schulinterne Angebot nicht fehlen: Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen informierten über die Erzieherausbildung (praxisintegrierte Ausbildung und Schulform) und über den Bildungsgang der Heilerziehungspflege. Wer sich bezüglich der Berufswahl noch unsicher ist, konnte an der offenen Berufsberatungssprechstunde von Sandra Lensing (Bundesagentur für Arbeit) teilnehmen. Zudem gab David Francke Einblicke in den Internationalen Freiwilligendienst über das Bistum Münster. Der Zukunftstag hat gezeigt, wie motivierend praxisnahe Einblicke und passgenaue Beratung wirken. Ob Physiotherapie, Pflege, Psychologie oder Soziale Arbeit – die Wege nach dem Abschluss sind vielfältig und so werden aus Möglichkeiten und Ideen berufliche Pläne.
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