Wandertag der SPBU
J. Kahn • 10. Juni 2026

Die Klasse SPBU fuhr am Mittwoch an ihrem Wandertag mit dem Zug in die niederländische Stadt Enschede. Neben einem gemeinsamen Stadtrundgang stand auch ein Café-Besuch auf dem Programm. Anschließend machten sich die Studierenden in Kleingruppen auf den Weg die Stadt zu erkunden.





Am 9. Juni 2026 verwandelte sich die Liebfrauenschule Coesfeld in ein spannendes Abenteuerland: Unter dem Motto „Im Königreich der gefährlichen Drachen“ begrüßte die Klasse AHE 12 des beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Soziales insgesamt 56 Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-Grundschule Coesfeld sowie deren vier begleitende Lehrkräfte zu einem liebevoll vorbereiteten Kinderfest. Seit Februar 2026 hatten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Erziehungswissenschaft im Rahmen ihres Differenzierungsunterrichts eigenständig an der Planung und Organisation des Projekts gearbeitet. Ziel war es, ein erlebnisreiches Fest für Grundschulkinder zu gestalten und dabei pädagogische Inhalte praktisch umzusetzen. Eigentlich sollte das Fest im Park rund um die Schule stattfinden. Aufgrund des regnerischen Wetters musste jedoch kurzfristig auf das Schulgebäude ausgewichen werden. Dank eines hervorragend vorbereiteten Alternativkonzepts gelang es der Klasse, das gesamte Programm problemlos nach innen zu verlegen. Der durchdachte „Plan B“ erwies sich als voller Erfolg. Die Grundschulkinder wurden in die Geschichte eines geheimnisvollen Königreichs entführt, in dem gefährliche Drachen ihr Unwesen treiben. An zahlreichen Stationen mussten sie verschiedene Aufgaben meistern, um Kronenstücke zu sammeln und am Ende gemeinsam eine vollständige Krone zusammensetzen zu können. Das abwechslungsreiche Angebot ließ keine Wünsche offen: In der Turnhalle warteten motorische Spiele auf die Kinder, daneben gab es Wurfspiele, Kinderschminken, Bastelaktionen, ein Memory auf Zeit, eine spannende Schatzsuche sowie Feuerlöschspiele mit Schwämmen. Für eine kleine Stärkung zwischendurch sorgte eine Verpflegungsstation mit thematisch passenden Leckereien rund um Ritter und Prinzessinnen. Eine große Unterstützung hierbei waren einige Studierende der Fachschule Sozialpädagogik, die die Kleingruppen mit den Grundschülern von Station zu Station begleiteten. Die Begeisterung der jungen Gäste war während des gesamten Vormittags deutlich spürbar. Auch die begleitenden Lehrkräfte der Martin-Luther-Grundschule zeigten sich beeindruckt von der Organisation, dem Engagement und der Kreativität der Schülerinnen und Schüler. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, die Liebfrauenschule zu erkunden und für einige Stunden „in Beschlag zu nehmen“. Doch nicht nur die Gäste profitierten von diesem besonderen Tag. Auch für die übrigen Schülerinnen und Schüler, die Studierenden sowie die Lehrkräfte der Liebfrauenschule war es eine Freude, die fröhlichen Kinderstimmen auf den Fluren zu hören und die vielen glücklichen Gesichter zu sehen. Das Kinderfest war ein voller Erfolg und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie schulisches Lernen mit praktischem Engagement verbunden werden kann. Ein besonderer Dank gilt der gesamten Klasse AHE 12, die mit großem Einsatz, viel Kreativität und bemerkenswertem Organisationstalent ein unvergessliches Fest auf die Beine gestellt hat.

Die BFC 11a und b waren vom 08.06. - 10.06.2026 auf TrO im Kloster Gerleve in Billerbeck. Intensive Gespräche, Sport und Kreativität im Wechsel, so wie das Wetter in den letzten Tagen wechselten auch die Aktivitäten der beiden Klassen und stärkten die Klassengemeinschaft innerhalb von nur drei Tagen enorm. Im Mittelpunkt der TrO stand das Thema "Beziehungen". Die TrO förderte dabei die Entdeckung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, dadurch wurde es den Teilnehmer:innen aber auch ermöglicht, die eigene Beziehung zu Gott, den Mitmenschen und der Welt bewusster wahrzunehmen.

Der evanglische Religionskurs der KiU und SzU von Herrn Muschner fuhr vom 03. - 04.06.2026 nach Hamburg. Die Fahrt wurde von der Suwelack-Stiftung gefördert und ermöglichte so den Schüler:innen am Mittwoch, 03.06.2026 eine Stadtführung mit Hinz&Kunzt (ein gemeinnütziger Verein der obdach- oder wohnungslose Menschen in der Region Hamburg unterstützt) und am Donnerstag, 04.06.2026 eine Führung in der Gedenkstätte KZ Neuengamme.

Am 21.05.2026 haben die beiden HEP-Mittelstufen und die AHG 12 die Ausstellung Körperwelten in Münster besucht. Auch wenn einige Schüler:innen bzw. Studierende Vieles schon aus dem Unterricht kannten, war diese Art der Darstellung doch sehr beeindruckend und hat bei dem einen oder anderen zum Nachdenken angeregt. Ein lohnenswerter Besuch!

Am Mittwochabend, 27.05.26, haben interessierte Schülerinnen und Schüler des LK Deutsch der AHE 12 gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Schier eine Aufführung des Dramas „Terror“ von Ferdinand von Schirach im Wolfgang-Borchert-Theater Münster besucht. Das Stück stellt die Zuschauerinnen und Zuschauer vor eine schwierige Frage: Ist Lars Koch dafür zu verurteilen, dass er unschuldige Menschen getötet hat, um viele andere zu retten? Die eindrucksvolle Inszenierung regte zum Nachdenken und Diskutieren an und bot die Gelegenheit, ein im Unterricht behandeltes Werk auf der Bühne zu erleben. Und sehenswert war auch der abendliche Hafen von Münster.
Kurz vor den Abschlussprüfungen machten sich die angehenden Fachabiturient:innen der Klassen BFC12 und FOS12 am Montag, 11.05.2026 auf den Weg nach Münster, um die Ausstellung "Körperwelten" in der Halle Münsterland zu besuchen. Dort erhielten die rund 40 Schüler:innen die besondere Gelegenheit, Inhalte aus dem Fach Gesundheitswissenschaften außerhalb des Unterrichts anschaulich zu erleben und zu vertiefen. Die aktuelle Ausstellung ermöglicht eindrucksvolle Einblicke in die Anatomie des menschlichen Körpers und zeigt anschaulich, wie Bewegung, Ernährung und Lebensstil unsere Gesundheit beeinflussen. Für die anstehenden Abschlussprüfungen wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Am Mittwoch, 29. April besuchten die angehenden Kinderpfleger*innen der Oberstufe mit Herrn Brockhoff (Klassenlehrer) und Herrn Laing (Musiklehrer) die Städtischen Bühnen in Münster. Auf dem Spielplan stand das Tanztheater "DIE SCHWÄNE", in einer Choreographie von Tanzdirektorin Lillian Stillwell. Dazu spielte das Sinfonieorchester Münster Im Vorfeld des Theaterbesuchs hatten sich die Schüler*innen mit barocker und romantischer Musik, sowie möglichen Umsetzungen mit Kindern im späteren Arbeitsfeld beschäftigt Es war ein beeindruckender und schöner gemeinsamer Abend, kurz vor den nun anstehenden Abschlussprüfungen

Im Rahmen des Erasmus-Programms hatten mehrere Schülerinnen der BFC die Möglichkeit, vier spannende Wochen im europäischen Ausland zu verbringen und dort wertvolle berufliche sowie persönliche Erfahrungen zu sammeln. Leonie Brumann und Gesa Bollenberg absolvierten ihr Praktikum in einer Kindertagesstätte in Barcelos, Portugal. Beide waren sich einig, dass diese Zeit eine besondere Erfahrung war. Gesa erzählte: „Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gut gefallen, vor allem den Alltag mit ihnen zu gestalten.“ Besonders beeindruckend fand sie außerdem, alleine ins Ausland zu gehen und sich fernab der gewohnten Umgebung zurechtzufinden: „Es war eine tolle Erfahrung, einmal auf mich allein gestellt zu sein.“ Leonie hob die Unterschiede zum deutschen Kita-Alltag hervor: „Es gab verschiedene Altersgruppen und einige Unterschiede zu den Kindergärten in Deutschland. So haben die Kinder drei Stunden Mittagsschlaf gemacht und die Öffnungszeiten waren von sieben bis 19:30 Uhr. Außerdem haben die Kinder kleine Uniformen getragen.“ Die sprachliche Verständigung stellte anfangs eine Herausforderung dar, doch beide meisterten diese mit Engagement: „Die Kommunikation mit den Erziehern und den Kindern war am Anfang etwas schwer, aber wir haben versucht, in der kurzen Zeit auch etwas Portugiesisch zu lernen – zum Beispiel durch das Mitsingen portugiesischer Kinderlieder“, erzählt Leonie. Ihr Fazit: „Meine Erasmus-Zeit war eine echte Bereicherung und eine tolle Erfahrung. Es war schön, etwas Neues zu lernen.“ Neben dem Praktikum genossen die beiden auch die Umgebung: Ein Ausflug zum Strand von Apulia, entspannte Stunden im Dorf sowie Cafébesuche und das Kennenlernen der portugiesischen Küche. Rike Sprenger und Emily Lenfert zog es nach Malta, genauer gesagt in die Stadt Msida. Auch sie absolvierten ihr Praktikum in einem Kindergarten und sammelten dabei vielfältige Eindrücke. Für Rike war es vor allem die internationale Begegnung, die den Aufenthalt so besonders machte: „Es war eine tolle Zeit, in der ich viele neue Leute kennengelernt habe – auch viele andere Erasmus-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer.“ Gemeinsam mit Emily teilte sie sich eine Unterkunft mit vier Spanierinnen, was den interkulturellen Austausch zusätzlich bereicherte. Emily betonte dabei die Bedeutung der englischen Sprache: „Mit Englisch kommt man sehr weit.“ Neben dem Praktikum nutzten die Beiden ihre Zeit auch für gemeinsame Unternehmungen und touristische Ausflüge. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Insel Gozo. Die Erfahrungen der Schülerinnen zeigen eindrucksvoll, wie bereichernd ein Auslandsaufenthalt im Rahmen von Erasmus sein kann. Neben fachlichen Einblicken in die pädagogische Arbeit standen vor allem persönliche Entwicklung, Selbstständigkeit und interkultureller Austausch im Mittelpunkt. Auch im kommenden Schuljahr wird es wieder Möglichkeiten geben, am Erasmus-Programm teilzunehmen. Eine Informationsveranstaltung dazu findet im Oktober statt. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Anlage C und D. Zudem gibt es auch nach dem Abschluss die Möglichkeit für bis zu zwei Monate ins Ausland zu gehen.

Zum 01.08.2026 startet an der Liebfrauenschule Coesfeld wieder ein Bildungsgang mit der Fachrichtung Heilpädagogik – eine gute Möglichkeit für alle, die ihre berufliche Zukunft im sozialen Bereich weiterentwickeln möchten. Der Bildungsgang richtet sich an engagierte Fachkräfte, die ihre Kompetenzen vertiefen und sich für verantwortungsvolle Aufgaben in der heilpädagogischen Arbeit qualifizieren wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist eine abgeschlossene Ausbildung, beispielsweise als Erzieher:in oder Heilerziehungspfleger:in, oder ein (Fach-)Hochschulabschluss (BA) im Bereich Pädagogik/Sozialwesen. Zusätzlich wird eine mindestens einjährige hauptberufliche Tätigkeit in einer sozial- oder heilpädagogischen Einrichtung vorausgesetzt – diese kann auch im Rahmen praxisintegrierter oder teilzeitlicher Modelle erworben worden sein. Die Ausbildung erstreckt sich über drei Schuljahre und umfasst insgesamt rund 1800 Stunden. Theorie und Praxis sind dabei eng miteinander verzahnt: Unterricht, Projekttage und Selbstlernphasen sorgen für eine abwechslungsreiche und praxisorientierte Qualifizierung. Der Unterricht findet überwiegend freitags statt, ergänzt durch einzelne Samstage im Abstand von etwa sechs Wochen – ideal für Berufstätige. Die didaktische Gestaltung setzt auf eine Mischung aus Plenumsveranstaltungen, Teamarbeit und selbstorganisiertem Lernen an verschiedenen Lernorten. Während der gesamten Ausbildung werden die Studierenden sowohl von erfahrenen Lehrkräften als auch von Praxisanleiter:innen individuell begleitet und unterstützt. Mit dem Abschluss eröffnen sich zahlreiche berufliche Möglichkeiten, unter anderem in Frühförderstellen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen, Werkstätten oder heilpädagogischen Praxen. Auch besondere Wohnformen und berufsbildende Einrichtungen zählen zu den möglichen Einsatzfeldern. Nutzen Sie die Chance auf einen beruflichen Neustart und gestalten Sie aktiv die Zukunft im sozialen Bereich mit! Wir freuen uns auf ihre Bewerbung!


