Kollegiumsfoto 2026
Gunnar Emmerich • 1. September 2026

Hier ist das Kollegiumsfoto 2026.

Am 30. August 2026 fand von 09.30 Uhr – 16.00 Uhr auf dem Gelände des Klosterbauernhofs unterhalb der Abtei der diesjährige »Gerlever Bücher+Flohmarkt« statt. Der diesjährige Gerlever BÜCHER+FLOHMARKT fand im Auftrag der Liebfrauenschule Coesfeld, die den Aufbau einer Ambulanten Pflege in Fushe Arrez, einem Missionsstandort in einer der ärmsten Regionen im Norden Albaniens, fördert, sowie des Yennenga-Fördervereins zur Unterstützung von Hilfsprojekten in Burkina Faso statt. Auf der Tenne des Klosterbauernhofs, in der Wagenremise und in den Zelten des Malteser Hilfsdienstes Havixbeck hofften viele Menschen ein Schnäppchen zu finden und stöberten den ganzen Sonntag nach Büchern, Antiquitäten, Spielsachen und Trödel.

Der religiöse Impuls zum Schuljahresende am Freitag, 17.07.2027 war von Frau Drüing zusammen mit der SPS Ub vorbereitet worden. Der Impuls stand unter dem Motto „Wir sind zusammen GROß“. Zeugnisse werden im Rückblick auf die Schulzeit nicht so eine große Rolle spielen wie die Menschen, die wir in unserer Schulzeit kennengelernt haben. Menschen, die uns Gott geschickt hat, um uns zu unterstützen, wenn es mal nicht so gut läuft... denn nur zusammen sind wir groß!

Studierende und Lehrende der Fachschule für Sozialpädagogik unterstützten in den vergangenen Wochen das Forschungsprojekt „SoWeKi“. Das Projekt untersucht, wie Vorstellungen und Wissen über Kindheit in der Ausbildung angehender Erzieherinnen und Erzieher an Fachschulen vermittelt und im Unterricht thematisiert werden. Dabei erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim, der Universität Osnabrück und der Hochschule Emden/Leer, wie bildungspolitische Vorgaben in der pädagogischen Praxis umgesetzt werden. Hierzu werden Unterrichtssituationen beobachtet sowie Interviews mit Lehrkräften und Gruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Ziel ist es, Erkenntnisse für Wissenschaft, Bildungspolitik und die pädagogische Praxis zu gewinnen und so zur Weiterentwicklung der Sozial- und Bildungsinfrastruktur von Kindern beizutragen. Als Dank für die Unterstützung überreichte Ellen Bogorinsky von der Universität Osnabrück den Studierenden der Klassen SPSO und SPBU einen Moderationskoffer.

Einmal im Jahr geht es für die gesamte Schulgemeinschaft gemeinsam auf „religiöse Spurensuche“. Der diesjährige Termin lag am 16.07.2026, dem vorletzten Schultag vor den Sommerferien. Das Besondere an der religiösen Spurensuche: Sie holt religiöse Themen aus dem Klassenzimmer heraus und führt sie dorthin, wo Glaube im Alltag spürbar wird. Ziel ist es, religiöse und ethische Fragestellungen lebensnah zu erleben. Dieses Jahr wurde die "religiöse Spurensuche" im Klassenverband durchgeführt. Im Folgenden einige Bilder der "religiösen Spurensuche"...

"Noch einmal Kind sein..." - das konnten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher am Mittwoch, 15.07.2026 im Freizeitpark Ketteler Hof in Haltern. Die Studierenden der beiden Vertiefungskurse Elementarpädagogik hatten viel Spaß beim Klettern im Niedrigseilgarten, auf der Teppichrutsche oder auf den Wasserbahnen. Zwischendurch nutzten die Studierenden die Zeit für ein Picknick oder Eis.

Eine Gruppe von Schüler:innen und Studierenden, begleitet von Frau Telges und Herrn Hinken, machte sich vom 05.07 - 12.07.2026 auf den Weg nach Taizé. Die Fahrt fand in Kooperation mit einer Schüler:innen-Gruppe vom Piusgymnasium in Coesfeld statt. Die Gruppe erlebte eine einzigartige Mischung aus internationalem Austausch und einfachem Gemeinschaftsleben. Hier der Bericht der Gruppe: "Am Sonntag, den 5. Juli, machten sich insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler des Pius-Gymnasiums und der Liebfrauenschule gemeinsam mit vier Lehrkräften auf den Weg nach Taizé in Frankreich. Eine Woche lang wurde der Alltag dort von gemeinsamen Gebeten, Gesängen, Gesprächen über religiöse und persönliche Fragen, Gemeinschaftsdiensten und zahlreichen Begegnungen mit Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern geprägt. Bereits bei der Ankunft erhielten alle Teilnehmenden eine Aufgabe, mit der sie während der Woche zum gemeinschaftlichen Leben in Taizé beitrugen. Die 15–17-jährigen Jugendlichen halfen bei der Essensausgabe und die 18–35-jährigen übernahmen die Betreuung von jüngeren Kindern. Neben den festen Programmpunkten blieb jedoch auch viel Zeit, um gemeinsam Karten zu spielen, zu singen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Freundschaften zu schließen. Besonders prägend war für viele Schülerinnen und Schüler der internationale Austausch. Eine Schülerin berichtete: „Man hat viele unglaublich nette Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt. Dabei entstanden lange und intensive Gespräche, die sehr prägend waren und einen persönlich sowie menschlich weitergebracht haben.“ Auch die Offenheit und Freundlichkeit vor Ort hinterließen einen bleibenden Eindruck: „Ich fand den Austausch mit den vielen unterschiedlichen Menschen toll und besonders, wie freundlich jeder zu jedem war.“ Das einfache Leben in Taizé war zunächst für einige ungewohnt. Geschlafen wurde in einfachen Mehrbettzimmern, die Mahlzeiten waren schlicht und während der Gebete saß man gemeinsam auf dem Boden der Versöhnungskirche. Gerade diese Erfahrungen führten jedoch dazu, dass viele Jugendliche ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive betrachteten: „Durch das einfache Leben vor Ort lernt man viele Dinge des Alltags wieder mehr zu schätzen. Gleichzeitig wurde einem bewusst, wie privilegiert man eigentlich ist und wie selbstverständlich vieles im eigenen Leben erscheint.“ Ein Schüler fasste seine Eindrücke folgendermaßen zusammen: „Der Kontakt zu so unglaublich vielen Menschen aus anderen Ländern und Kulturen hat nicht nur den eigenen Horizont erweitert, sondern auch für neue Eindrücke gesorgt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte.“ Trotz des ungewohnten Alltags und mancher Herausforderungen erlebten die Jugendlichen die Woche vor allem als wertvolle Zeit der Gemeinschaft. Sie verbrachten nicht nur ihre Freizeit, sondern auch die Arbeitszeiten miteinander, unterstützten sich gegenseitig und wuchsen als Gruppe zusammen. Ein besonderer Moment war für viele das letzte Abendgebet: „Am meisten wird mir der letzte Abendgottesdienst in Erinnerung bleiben. Jede Person hatte eine Kerze und das warme Licht erleuchtete schließlich die ganze Kirche.“ So kehrten wir am 12. Juli mit vielen neuen Eindrücken, Bekanntschaften und Erinnerungen zurück. Eine Schülerin brachte die Erfahrungen der Woche besonders treffend auf den Punkt: „Ich fahre mit sehr viel Dankbarkeit, Demut und einem Herzen voller Liebe und Glück zurück.“ Die Woche in Taizé zeigte, dass ein einfaches Leben, gemeinsame Verantwortung, intensive Gespräche und Begegnungen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg eine Gemeinschaft entstehen lassen können, die noch lange über die Reise hinauswirkt." André Hinken & Anna-Lena Telges





