Besuch von Bruder Jeremias und Angelos Delija vom Albanien-Projekt

J. Kahn • 19. April 2026
Von links: Herr Muschner, Angelos Delija (Mitarbeiter von Bruder Jeremias) und Bruder Jeremias

Bewegende Schilderungen aus dem Albanien-Projekt erlebten am 17.04.2026 Schüler:innen der Klassen BFC 11a, BFC 11b und der AHG 11.

Bruder Jeremias und sein Mitarbeiter Angelos Delija erzählten von ihrer Arbeit in Fushë-Arrëz (Albanien), die seit 2023 von unserer Schule finanziell unterstützt wird. Angelos Delija arbeitet seit drei Jahren mit Bruder Jeremias zusammen und erzählte eindringlich auf Englisch von seinem Arbeitsalltag in der von Armut geprägten albanischen Bergregion, von schlecht versorgten Wunden, nicht behandelten Erkrankungen und unerträglichen Schmerzen der Betroffenen.

 „Albanien ist ein Land mit schlechter Politik, Korruption, Armut und einer mangelnden Gesundheitsversorgung. Die Bedingungen in Krankenhäusern sind katastrophal. Menschen werden sterben gelassen, wenn sie kein Geld für die Bezahlung der Behandlung haben“, erklärte Bruder Jeremias. Viele der Patienten, die von Bruder Jeremias und seinem Team gepflegt und versorgt werden, hätten schlechte Erfahrungen gemacht und seien traumatisiert von Krankenhausaufenthalten. „Viele Menschen haben Angst und wissen nicht, wo sie hingehen können, wir sind ihre einzige Hilfe“, betont Delija. Er erzählt von Menschen mit Diabetes, die über ihre Krankheit aufgeklärt werden müssten und schlimmen Wunden und Infektionen, die gar nicht oder nur unzureichend im Krankenhaus behandelt worden seien.

Die Schülerinnen und Schüler waren sichtlich bewegt von den widrigen Bedingungen unter denen die Menschen in Albanien leben und dem Engagement der Helfenden vor Ort. „Ich bin geschockt über die Bedingungen in Albanien und kann nicht glauben, dass solche Bedingungen in einem Land in Europa herrschen“, sagte eine Schülerin der AHG 11. Neben den vielen Problemen wurde jedoch auch deutlich, mit viel Engagement die Helfenden vor Ort die Menschen unterstützen.

„Wir versuchen den Menschen das Leben leichter zu machen, dass sie mehr Lebensqualität erreichen“, betonte Delija. Dabei sei auch eine Unterstützung der Familien wichtig. Für ihn ist die Arbeit vor Ort mittlerweile eine Berufung: „Früher wollte ich immer weggehen, aber dann habe ich erkannt, dass ich hier etwas Großes bewegen kann und es wichtig ist, hier zu bleiben.“

Bruder Jeremias betonte zudem noch einmal, wie wichtig die Unterstützung der Liebfrauenschule sei: „Durch die Spenden des Bücherflohmarktes können wir viele einfache Dinge finanzieren, die wir dringend benötigen: Geld für das Pflegepersonal, für Sprit und Materialien, die wir brauchen. Ohne diese Spenden wäre unsere Arbeit nicht möglich.“

Der Bücherflohmarkt, der von zahlreichen Helferinnen und Helfern unterstützt wird, findet am Sonntag, 30. August, von 9.30 bis 16 Uhr am Kloster Gerleve in Billerbeck statt. Die Einnahmen gehen an verschiedene Hilfsprojekte, darunter auch an das Albanien-Projekt in Fushë-Arrëz.

von S. Drüing 20. April 2026
Im Fach Religionspädagogik beschäftigen sich die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der SPBOa derzeit im Rahmen einer Lernsituation intensiv mit dem Thema Trauer bei Kindern und der Frage, wie Kinder und Jugendliche in schwierigen Verlustsituationen professionell begleitet werden können. Passend zu diesem wichtigen Unterrichtsthema besuchte die Klasse den Hospizfreundeskreis Dorsten. Dort erhielten die Studierenden wertvolle Einblicke in die Kinder- und Jugendtrauerbegleitung und setzten sich praxisnah mit Fragen auseinander wie: Wie trauern Kinder? Welche Unterstützung brauchen junge Menschen in Verlustsituationen? Und welche Rolle können pädagogische Fachkräfte dabei übernehmen? Herr Mareyen begleitete den Besuch mit fachlichen Impulsen sowie Erfahrungen aus der Praxis und eröffnete wichtige Perspektiven auf die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Trauersituationen. Deutlich wurde dabei, wie wichtig es ist, Kindern und Jugendlichen Räume für Fragen, Gefühle und individuelle Trauerwege zu ermöglichen. Für die angehenden Fachkräfte war der Besuch eine wertvolle Verbindung von Theorie und Praxis. Er hat gezeigt, wie bedeutsam es ist, sich mit sensiblen Themen wie Abschied, Verlust und Trauer professionell auseinanderzusetzen – um Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenssituationen kompetent begleiten zu können. Wenn Kinder und Jugendliche trauern – wie können wir sie begleiten? Mit dieser wichtigen Frage beschäftigt sich unsere SPBOa aktuell im Fach Religionspädagogik. Passend dazu besuchten unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher den Hospizfreundeskreis Dorsten. Dort erhielten sie eindrucksvolle Einblicke in die Kinder- und Jugendtrauerbegleitung und konnten Theorie mit Praxis verknüpfen. Besonders wertvoll war der Austausch mit Herrn Mareyen, der wichtige Impulse für die pädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Trauersituationen gab. Ein wichtiger Lernort – der gezeigt hat, wie bedeutsam ein sensibler und professioneller Umgang mit Trauer in pädagogischen Arbeitsfeldern ist. 💛 #SPBOa #Erzieherausbildung #Religionspädagogik #Trauerbegleitung #Kindertrauer #HospizfreundeskreisDorsten #Pädagogik #LernenAusDerPraxis #Sozialpädagogik #Berufskolleg
von Gunnar Emmerich 15. April 2026
Am Mittwoch, 15.04.2026 fand der zweite und letzte Infoabend in der Liebfrauenschule in diesem Schuljahr statt. Unser Schulleiter Herr Kotte (links oben im Bild) und Frau Kiepe begrüßten die Anwesenden zunächst in der Aula und informierten dann allgemein über die verschiedenen Bildungsgänge, die die Liebfrauenschule anbietet. Danach gab es die Möglichkeit, sich gezielt über einzelne Bildungsgänge in unterschiedlichen Räumen zu informieren. Wenn Sie den Infoabend verpasst haben und noch nicht genau wissen, welchen Bildungsgang Sie besuchen möchten: Informieren Sie sich zunächst über den Bildungsgang und die entsprechenden Aufnahmevoraussetzungen. (unter Bildungsmöglichkeiten) Bei allen Fragen rund um Ihre Anmeldung bieten wir Ihnen auch weiterhin die Möglichkeit, sich individuell über unser Bildungsangebot persönlich, telefonisch oder per E-Mail bei Frau Kiepe beraten zu lassen.
von Gunnar Emmerich 14. April 2026
Herr Kotte in seiner Funktion als Schulleiter konnte heute (14.04.2026) Herrn Schier zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratulieren. Herzlichen Glückwunsch!
von Gunnar Emmerich 13. April 2026
Der HEP BP-Kurs von Herrn Niehoff war heute (13.04.2026) zu Besuch bei Nebelhorn e.V. Im Atelier der Gruppe Nebelhorn e.V. im Weseler Wald bei Schermbeck treffen sich seit 30 Jahren Menschen mit und ohne Behinderung, um dort gemeinsam künstlerisch zu arbeiten. Dabei entstand ein kreatives Riesenbild.
von G. Emmerich 30. März 2026
Vom 26.-29.03.2026 machten sich im Rahmen einer Gedenkstättenfahrt des evangelischen Religionskurses der angehenden Sozialssistentinnen und Kinderpflegerinnen (Oberstufe) 7 Schülerinn der Ki-O und Sz-Ob auf den Weg nach Berlin.
von J. Kahn 27. März 2026
Unter dem Leitgedanken „Zukunft Pink – der Glaube einer Frau, die Zukunft öffnet“ fand am Freitag für die Schulgemeinschaft ein Gottesdienst in der Jakobi-Kirche statt. Der Gottesdienst griff zentrale Themen unserer Zeit auf: Gleichberechtigung und Frauenrechte sowie die Realität vieler Frauen und Mädchen, die noch immer unterdrückt oder von der Gesellschaft zum Schweigen gebracht werden. Dabei wurde deutlich, wie aktuell und notwendig diese Auseinandersetzung auch heute noch ist. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen dabei starke Frauen, die den Mut hatten oder haben, etwas zu bewegen. Schüler:innen und Lehrkräfte erzählten von besonderen Frauen, die sie als Vorbilder sehen, darunter Schauspielerin und Feministin Emma Watson, die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer, Sängerin Amy Winehouse, die amerikanische Bürgerrechtlerin Rosa Parks, Autorin und Frauenaktivistin Tara-Louise Wittwer und Melli Beese, die als erste Frau Pilotin in Deutschland wurde. Und natürlich rückte noch eine weitere beeindruckende Persönlichkeit in den Mittelpunkt: die Ordensgründerin der Schwestern Unserer Lieben Frau Julie Billart. Ihr Leben und Wirken steht exemplarisch für den Einsatz von Frauen, die sich für Bildung, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe stark gemacht haben – oft gegen erhebliche Widerstände. Ein besonderer Blick in der gemeinsamen Predigt von Pastoralreferent Philipp Lammering und Ricarda Meis-Kunze und Isabel Markmann (beide vom Team Schulseelsorge) galt starken Frauen der Bibel: Maria, Esther und Maria Magdalena. Sie alle stehen für Mut, Vertrauen und die Bereitschaft, trotz Angst neue Wege zu gehen. Ihre Geschichten zeigen, dass Veränderung oft dort beginnt, wo Menschen den Mut finden, ihre Stimme zu erheben und für das einzustehen, woran sie glauben. So wurde im Laufe des Gottesdienstes, der musikalisch von Musiklehrer Christian Laing und Schüler:innen der Klassen SzU, KiO und SPSO gestaltet wurde, immer wieder deutlich: Es sind oft Frauen, die – trotz Furcht – Bewegungen anstoßen und Veränderungen möglich machen. Ihr Mut ist ein Schlüssel für eine gerechtere Zukunft. Zugleich wurde ein Gottesbild betont, das über traditionelle Grenzen hinausgeht: ein Gott für alle Geschlechter, der Menschen in ihrer Vielfalt sieht, stärkt und begleitet. Am Ende stand eine Frage, die jede und jeden persönlich anspricht und in den Alltag hineinwirkt: Wo bin ich heute gefragt? Wo muss ich meine Stimme erheben und mich für Gerechtigkeit einsetzen?
von Gunnar Emmerich 23. März 2026
Liebe Abiturient:innen der letzten 20 Jahre, am 19.09.2026 möchten wir gemeinsam mit Ihnen 20 Jahre Abitur an der Liebfrauenschule feiern! Wir freuen uns auf Sie! Nähere Infos folgen hier auf der Homepage oder auf Instagram: liebfrauen_coe
von M. Muschner 20. März 2026
Am 19. und 20.03.2026 fand die Prüfung zur „Rettungshelfer:in NRW“. 12 Schüler:innen der AHG 12 und BFC 12 haben die staatliche Prüfung an einer Rettungsdienstschule erfolgreich abgelegt. Es besteht nun die Möglichkeit die Ausbildung zur Rettungshelfer:in mit einem 80stündigem Rettungswachenpraktikum abzuschließen. Das Fach „Notfallmedizin“ wird in der AHG12 und BFC 12 unterrichtet und findet unter der Leitung von M. Muschner statt. Für die praktischen Ausbildungsanteile steht Thomas Kapus als zweiter Dozent zur Verfügung.
von R. Meis-Kunze 19. März 2026
Die Unterstufe der Heilerziehungspflege (HEPBUb) durfte in den letzten beiden Tagen besondere Gäste an der Liebfrauenschule begrüßen: Eine Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung von der Marienburg aus Coesfeld waren mit ihren beiden Betreuer:innen René und Maike zu Besuch. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Die Gäste erhielten spannende Einblicke in die Schule sowie in die Inhalte und Ziele der Heilerziehungspflegeausbildung. In offener herzlicher Atmosphäre entstanden schnell erste Kontakte und Gespräche. Am zweiten tag wurde es dann praktisch und kreativ: Die Studierenden hatten verschiedene Aktionen vorbereitet, bei denen gemeinsames Erleben im Mittelpunkt stand. So konnten die Gäste bei einer Traumreise entspannen, sich bei einer Bastelaktion mit Rasierschaum kreativ entfalten und an Bewegungsangeboten teilnehmen, die für viel Freude und Aktivität sorgten. Einen schönen Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen. Hier wurde nicht nur zusammen gegessen, sondern auch gemeinsam angepackt: Drei der Gäste unterstützten tatkräftig bei den Vorbereitungen und hatten in der Küche hörbaren Spaß. Die beiden Tage waren für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung, die eindrucksvoll zeigte, wie wichtig Begegnung, Teilhabe und gemeinsames Lernen sind.
von G. Emmerich 18. März 2026
Für Freitag, 27.03.2026 möchten wir Sie zu einem Gottesdienst in die Jakobikirche einladen. Wir feiern den Gottesdienst ab 10 Uhr unter dem Motto "Zukunft PINK - Der Glaube einer Frau, die Zukunft öffnet". In diesem Gottesdienst liegt der Schwerpunkt auf starken Frauen, wie die Ordensgründerin der Schwestern Unserer Lieben Frau, Julie Billart, eine war.
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